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Die Staats- bzw. Regierungschefs beschließen auf ihrem Gipfeltreffen in Paris, politisch enger zusammenzuarbeiten.
Hans Furler wird erneut zum Präsidenten der Parlamentarischen Versammlung gewählt.
Die niederländische Regierung legt ein Arbeitspapier vor, in dem sie die Revision der Verträge von Rom und Paris durch ein Übereinkommen zur Einsetzung eines Rates der Europäischen Gemeinschaften und einer Europäischen Hohen Kommission (Fusion der Exekutivorgane) empfiehlt. Zu diesem Vorschlag werden das Europäische Parlament und die beiden Kommissionen konsultiert. Wegen Differenzen der Mitgliedstaaten über den Umfang der Reform wird die Fusion zunächst zurückgestellt.
Die sechs Staats- bzw. Regierungschefs bekunden auf ihrem Gipfeltreffen in Bonn ihren Willen zur Schaffung einer politischen Union.
Irland beantragt offiziell die Aufnahme in die Europäischen Gemeinschaften.
Das Vereinigte Königreich beantragt offiziell die Aufnahme in die Europäischen Gemeinschaften.
Dänemark beantragt offiziell die Aufnahme in die Europäischen Gemeinschaften.
Die erste Verordnung über die Freizügigkeit der Arbeitnehmer tritt in Kraft.
Kolloquium der Organe der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft in Straßburg. Gesprächsthemen sind der Übergang von der ersten zur zweiten Stufe des Gemeinsamen Marktes und die Assoziierung mit überseeischen Ländern.
Walter Hallstein wird erneut zum Präsidenten der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft gewählt.