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Deutschland

Deutschland erstreckt sich von der Nordsee und der Ostsee im Norden bis hin zu den Alpen im Süden und ist das bevölkerungsreichste aller EU-Länder. Deutschland grenzt im Norden an Dänemark, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Süden an die Schweiz und Österreich, im Südwesten an Frankreich und Luxemburg und im Nordwesten an Belgien und die Niederlande. 

Die wichtigsten Wirtschaftszweige Deutschlands im Jahr 2012 waren Industrie (25,8 %), öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Bildung, Gesundheits- und Sozialwesen (18,4 %) sowie Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie (14,6 %). 

Die wichtigsten Partner Deutschlands für Ausfuhren sind Frankreich, die USA und das Vereinigte Königreich, für Einfuhren sind es die Niederlande, Frankreich und China.

Hauptstadt: Berlin

Fläche: 357.137,2 km2

Einwohner: 80.327.900 (2012)

Bevölkerung in % der EU-Gesamtbevölkerung: 15,9 % (2012)

BIP: 2.666.400 Trillionen Euro (2012)

EU-Amtssprache(n): Deutsch

Staatsform: föderalistische demokratische Republik

EU-Mitgliedstaat seit: 25. März 1957

Sitze im Europäischen Parlament: 96

Währung: Mitglied des Euroraums English seit 1. Januar 1999

Reisen ohne Pass? Ja, denn Deutschland ist seit 14. Juni 1985 Mitglied des Schengen-Raums.

Ratspräsidentschaft:  Deutschland hatte zwischen 1958 und 2007 turnusgemäß elf Mal die EU-Ratspräsidentschaft inne.

Deutschland in der EU

Europäisches Parlament

Aus Deutschland kommen 96 Mitglieder des Europäischen Parlaments. Mehr zu den Abgeordneten.

Büro des Europäischen Parlaments in Deutschland

Rat der Europäischen Union

Im Rat der Europäischen Union treffen sich regelmäßig die Minister der Mitgliedsländer, um EU-Rechtsvorschriften zu verabschieden und politische Maßnahmen zu koordinieren. Vertreter der deutschen Regierung nehmen regelmäßig an den Ratstagungen teil, je nachdem, welche Politikbereiche erörtert werden.

Vorsitz des Rates der Europäischen Union

Der Rat der Europäischen Union hat keinen ständigen, von einer bestimmten Person geführten Vorsitz (wie es z. B. bei der Kommission oder dem Parlament der Fall ist). Vielmehr übernimmt jedes EU-Land turnusgemäß den sechsmonatigen Ratsvorsitz.

Während dieser sechs Monate leiten Minister dieses Landes die Sitzungen der Räte zu verschiedenen Themen, wirken bei der Festlegung der jeweiligen Tagesordnung mit und fördern den Dialog mit den anderen Institutionen der EU.

Zeiträume der deutschen EU-Ratspräsidentschaft:

Juli - Dezember 1958 | Juli - Dezember 1961 | Juli - Dezember 1964 | Juli - Dezember 1967 | Juli - Dezember 1970 | Januar - Juni 1974 | Juli - Dezember 1978 | Januar - Juni 1983 | Januar - Juni 1988 | Juli - Dezember 1994 | Januar - Juni 2007

Mehr über die aktuelle EU-Ratspräsidentschaft Englishfrançaisitaliano

Europäische Kommission

Deutschland hat Günther Oettinger English zum Mitglied der Europäischen Kommission ernannt. Der Kommissar ist für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft zuständig.

Die Kommission unterhält in jedem EU-Land so genannte Vertretungen.

Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss

Deutschland hat 24 Vertreter English im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss. Dieses Beratungsgremium – Vertreter von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und anderen Interessengruppen – wird zu Gesetzesentwürfen konsultiert und gibt Auskünfte über mögliche Veränderungen im Bereich Arbeit und soziale Lage der Mitgliedsländer.

Ausschuss der Regionen

Deutschland hat 24 Vertreter English im Ausschuss der Regionen, der lokale und regionale Interessen repräsentiert. Dieses Beratungsgremium wird zu Gesetzesentwürfen konsultiert und bringt den Standpunkt der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften zu EU-Rechtsvorschriften ein.

Ständige Vertretung bei der EU

Die Ständige Vertretung Deutschlands in Brüssel fungiert als Bindeglied zwischen Deutschland und den Organen der EU. Ihre Hauptaufgabe, als „deutsche Botschaft“ in der EU, besteht in der möglichst wirksamen Vertretung von Interessen und Politik des Landes in der EU.

Haushalt und Finanzierung

Wie viel trägt Deutschland zum EU-Haushalt bei und wie viele Zuschüsse erhält das Land?

Die finanziellen Beiträge der Mitgliedstaaten zum EU-Haushalt sind entsprechend ihrer Mittel gerecht verteilt. Je größer die Wirtschaft eines Landes, desto höher sein Beitrag – und umgekehrt. Ziel des EU-Haushalts ist nicht die Umverteilung von Wohlstand, sondern der Schutz der Bedürfnisse aller Europäerinnen und Europäer in ihrer Gesamtheit. 

Aufschlüsselung der Finanzen Deutschlands im EU-Haushalt 2012: 

  • Gesamtzuschüsse der EU in Deutschland – 12.245 Mio. Euro
  • Gesamtzuschüsse der EU in % des BNE Deutschlands – 0,45 %
  • Gesamtbeitrag Deutschlands zum EU-Haushalt – 22.820,2 Mrd. Euro
  • Beitrag Deutschlands zum EU-Haushalt in % seines BNE – 0,85 % 

Weitere Zahlen zu EU-Haushalt, Einnahmen und Ausgaben:

EU-geförderte Projekte in Deutschland

Die von Deutschland in den EU-Haushalt eingezahlten Mittel finanzieren europaweit Projekte wie Straßenbau, Forschungsförderung und Umweltschutz.

Hier erfahren Sie, wie Deutschland von EU-Mitteln profitiert.

Praktische Informationen