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Frankreich

Frankreich ist das größte EU-Land und erstreckt sich von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Die Landschaft ist abwechslungsreich und umfasst Gebirge im Osten und Süden. Dazu gehört der Mont Blanc (4 810 m), der höchste Berg Westeuropas.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige Frankreichs im Jahr 2012 waren öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Bildung, Gesundheits- und Sozialwesen (22.6 %), Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergungs- und Gaststättenwesen (18,3 %) sowie Grundstücks- und Wohnungswesen (13,2 %). 

Die wichtigsten Außenhandelspartner Frankreichs sind Deutschland, Belgien und Italien.

Hauptstadt: Paris

Fläche: 632.833.6 km2

Einwohner: 65.287.861 (2012)

Bevölkerung in % der EU-Gesamtbevölkerung: 12,9 % (2012)

BIP: 2.032 Mrd. Euro (2012)

EU-Amtssprache(n): Französisch

Staatsform: semipräsidentielle demokratische Republik

EU-Mitgliedstaat seit: 25. März 1957

Sitze im Europäischen Parlament: 74

Währung: Mitglied des Euroraums English seit 1. Januar 1999

Reisen ohne Pass? Ja, denn Frankreich ist seit 14. Juni 1985 Mitglied des Schengen-Raums.

Ratspräsidentschaft: Frankreich hatte zwischen 1959 und 2008 turnusgemäß zwölf Mal die EU-Ratspräsidentschaft inne.

Mehr dazu

Frankreich in der EU

Europäisches Parlament

Aus Frankreich kommen 74 Mitglieder desEuropäischen Parlaments. Mehr zu den Abgeordneten.

Büro des Europäischen Parlaments in Frankreich français 

Rat der Europäischen Union

Im Rat der Europäischen Union treffen sich regelmäßig die Minister der Mitgliedsländer, um EU-Rechtsvorschriften zu verabschieden und politische Maßnahmen zu koordinieren. Vertreter der französischen Regierung nehmen regelmäßig an den Ratstagungen teil, je nachdem, welche Politikbereiche erörtert werden.

Vorsitz des Rates der Europäischen Union

Der Rat der Europäischen Union hat keinen ständigen, von einer bestimmten Person geführten Vorsitz (wie es z. B. bei der Kommission oder dem Parlament der Fall ist). Vielmehr übernimmt jedes EU-Land turnusgemäß den sechsmonatigen Ratsvorsitz.

Während dieser sechs Monate leiten Minister dieses Landes die Sitzungen der Räte zu verschiedenen Themen, wirken bei der Festlegung der jeweiligen Tagesordnung mit und fördern den Dialog mit den anderen Institutionen der EU.

Zeiträume der französischen EU-Ratspräsidentschaft:

Januar - Juni 1959 | Januar - Juni 1962 | Januar - Juni 1965 | Januar - Juni 1968 | Januar - Juni 1971 | Juli - Dezember 1974 | Januar - Juni 1979 | Januar - Juni 1984 | Juli - Dezember 1989 | Januar - Juni 1995 | Juli - Dezember 2000 | Januar - Juni 2008

Mehr über die aktuelle EU-Ratspräsidentschaft Englishfrançaisitaliano

Europäische Kommission

Frankreich hat Pierre Moscovici English zum Mitglied der Europäischen Kommission ernannt. Der Kommissar ist für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, Steuern und Zoll zuständig.

Die Kommission unterhält in jedem EU-Land so genannte Vertretungen.

Vertretung der Europäischen Kommission in Frankreich

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss

Frankreich hat 24 Vertreter English im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss. Dieses Beratungsgremium – Vertreter von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und anderen Interessengruppen – wird zu Gesetzesentwürfen konsultiert und gibt Auskünfte über mögliche Veränderungen im Bereich Arbeit und soziale Lage der Mitgliedsländer.

Ausschuss der Regionen

Frankreich hat 24 Vertreter English im Ausschuss der Regionen, der lokale und regionale Interessen repräsentiert. Dieses Beratungsgremium wird zu Gesetzesentwürfen konsultiert und bringt den Standpunkt der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften zu EU-Rechtsvorschriften ein.

Ständige Vertretung bei der EU

Die Ständige Vertretung Frankreichs in Brüssel fungiert als Bindeglied zwischen Frankreich und den Organen der EU. Ihre Hauptaufgabe, ähnlich wie die der französischen Botschaft in der EU, besteht in der möglichst wirksamen Vertretung von Interessen und Politik des Landes in der EU.

Haushalt und Finanzierung

Wie viel trägt Frankreich zum EU-Haushalt bei und wie viele Zuschüsse erhält das Land?

Die finanziellen Beiträge der Mitgliedstaaten zum EU-Haushalt sind entsprechend ihrer Mittel gerecht verteilt. Je größer die Wirtschaft eines Landes, desto höher sein Beitrag – und umgekehrt. Ziel des EU-Haushalts ist nicht die Umverteilung von Wohlstand, sondern der Schutz der Bedürfnisse aller Europäerinnen und Europäer in ihrer Gesamtheit. 

Aufschlüsselung der Finanzen Frankreichs im EU-Haushalt 2012: 

  • Gesamtzuschüsse der EU in Frankreich – 12.89 Mrd. Euro
  • Gesamtzuschüsse der EU in % des BNE Frankreichs – 0,62 %
  • Gesamtbeitrag Frankreichs zum EU-Haushalt – 19.797 Mrd. Euro
  • Beitrag Frankreichs zum EU-Haushalt in % seines BNE – 0,96 % 

Weitere Zahlen zu EU-Haushalt, Einnahmen und Ausgaben:

EU-geförderte Projekte in Frankreich 

Die von Frankreich in den EU-Haushalt eingezahlten Mittel finanzieren europaweit Projekte wie Straßenbau, Forschungsförderung und Umweltschutz.

Hier erfahren Sie, wie Frankreich von EU-Mitteln profitiert.

Praktische Informationen