Beitritt zur EU

Wenn ein Land Mitglied der EU werden will, läuft ein kompliziertes Verfahren an, das seine Zeit braucht. Sobald ein Bewerberland die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft erfüllt hat, muss es die Vorschriften und Regelungen der EU in allen Bereichen umsetzen.

Jedes Land, das die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft erfüllt, kann sich bewerben. Diese Voraussetzungen sind unter dem Namen „Kopenhagener Kriterien“ bekannt und umfassen eine freie Marktwirtschaft, eine stabile Demokratie und eine rechtsstaatliche Ordnung. Außerdem müssen alle EU-Rechtsvorschriften sowie der Euro akzeptiert werden.

Ein Land, das der EU beitreten möchte, legt dem Rat der EU einen Mitgliedsantrag vor. Der Rat beauftragt die Kommission, die Fähigkeit des Landes zur Erfüllung der Kopenhagener Kriterien zu beurteilen. Wenn sich die Kommission positiv äußert, muss sich der Rat auf ein Verhandlungsmandat einigen. Die Verhandlungen werden dann formell kapitelweise eröffnet.

Wegen der riesigen Menge an Vorschriften und Regelungen der EU, die jedes Land in sein innerstaatlichen Recht umsetzen muss, erfordern die Verhandlungen bis zu ihrem Abschluss längere Zeit. Während dieses „Heranführungszeitraums“ werden die Bewerberländer finanziell, verwaltungstechnisch und fachlich unterstützt.

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