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Friedensnobelpreis – ein Jahr danach

2012 wurde die EU für ihren Einsatz für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte in Europa mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Die EU beschloss damals, das Preisgeld in Höhe von 930 000 Euro auf zwei Millionen Euro aufzustocken und Kindern zukommen zu lassen, die nicht in Frieden aufwachsen können. Im Rahmen der vier ausgewählten Bildungsprojekte in Konfliktgebieten haben seit letztem Jahr mehr als 28 000 Kinder von diesem Geld profitiert.

Als politisches Erbe des Friedensnobelpreises und als gezieltes Mittel zur Förderung der Bildung in Konfliktgebieten wird die EU diese Initiative auch in den kommenden Jahren fortführen. Für 2013 hat sie die Mittel ein weiteres Mal verdoppelt und stellt nun 4 Millionen Euro zur Finanzierung aktueller und neuer Projekte bereit.

  • Dankesrede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU im Jahr 2012 pdf - 498 KB [498 KB] български (bg) čeština (cs) dansk (da) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) Gaeilge (ga) hrvatski (hr) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv)
  • Mehr zu den mit dem Preisgeld geförderten Projekten Englishfrançais
  • Erziehung zum Frieden – neue Chancen für Kinder in Konfliktgebieten English

Friedensnobelpreis 2012

Bei der Preisverleihung begründete das norwegische Nobelkomitee seine Entscheidung mit der stabilisierenden Rolle der EU bei der Umwandlung Europas von einem Kontinent der Kriege zu einem Kontinent des Friedens.

Die größte Errungenschaft der EU sei „ihr erfolgreicher Kampf für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte.“

Die Arbeit der EU stelle eine „Verbrüderung von Nationen“ dar und sei eine Form der von Alfred Nobel in seinem Vermächtnis von 1895 als Kriterien für den Friedenspreis genannten „Friedenskongresse“.

Die Europäische Union ist die 21. internationale Organisation, die den Preis seit 1901 erhält.

Videos

  • Video der gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises 2012 (Auszüge)


Preisverleihung

Der Preis wurde am 10. Dezember 2012 in Oslo überreicht. Wie alle Gewinner vor ihr erhielt die EU die Auszeichnung vom Vorsitzenden des norwegischen Nobelkomitees. Die EU wurde durch den Präsidenten des Europäischen Rates, den Kommissionspräsidenten und den Präsidenten des Europäischen Parlaments vertreten. Van Rompuy und Barroso hielten die traditionelle Nobelpreisrede pdf - 498 KB [498 KB] български (bg) čeština (cs) dansk (da) eesti keel (et) ελληνικά (el) English (en) español (es) français (fr) Gaeilge (ga) hrvatski (hr) italiano (it) latviešu valoda (lv) lietuvių kalba (lt) magyar (hu) Malti (mt) Nederlands (nl) polski (pl) português (pt) română (ro) slovenčina (sk) slovenščina (sl) suomi (fi) svenska (sv) im Namen der EU. Vier junge Europäerinnen und Europäer – Gewinner/-innen eines von der EU organisierten Online-Wettbewerbs (siehe unten) – begleiteten die EU-Delegation nach Oslo zur Preisverleihung.

Wettbewerb

Anlässlich der Preisverleihung organisierten die EU-Institutionen gemeinsam mit dem Europäischen Jugendforum einen Wettbewerb, in dem junge Leute gefragt wurden, was Frieden in Europa für sie bedeutet.

Kinder von acht bis zwölf Jahren sollten ihre Antworten in Form einer Zeichnung einreichen; die 13- bis 24-Jährigen in einem kurzen Text. Es gingen rund 5400 Beiträge ein. Die Gewinner/-innen wurden von einer Jury unter Vorsitz des belgischen Comicautors Jean Van Hamme und in einer öffentlichen Abstimmung auf Facebook ermittelt.

Gewinner/-innen

Die vier Gewinner/-innen traten gemeinsam mit der EU-Delegation die Reise nach Oslo an, um dort den Friedensnobelpreis 2012 in Empfang zu nehmen. Sie nahmen an der Preisverleihung am 10. Dezember und am Friedensnobelpreis-Konzert am 11. Dezember teil.

„Der Friedensnobelpreis 2012 ist nicht nur eine Anerkennung für die vergangenen Leistungen der Europäischen Union, sondern auch ein Ansporn für die Zukunft“, so die führenden Politiker der EU-Institutionen. „Darum möchten wir Europas Jugend in Oslo dabeihaben, denn sie wird unseren Kontinent des Friedens erben und für Europas Zukunft verantwortlich sein.“

Mehr zum Wettbewerb

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Videos

Friedensnobelpreis® 2012 – Höhepunkte

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  • So ähnlich, so verschieden, so europäisch (verborgene Schätze Europas)

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 Siehe auch

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