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Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung

Überblick

  • Aufgabe: Das Cedefop stellt die Wissensbasis für die EU-Politik im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung bereit.
  • Direktor: James Joachim Calleja
  • Gründung: 1975
  • Mitarbeiter: 98
  • Standort: Thessaloniki (Griechenland)
  • Internetpräsenz: Cedefop

Das Europäische Zentrum für die Förderung der Berufsbildung (Cedefop) trägt zur Entwicklung und Durchführung der EU-Berufsbildungspolitik bei. Es verfolgt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und hilft der Europäischen Kommission, den EU-Ländern, Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften, das Ausbildungsangebot auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts abzustimmen.

Tätigkeiten

Das Cedefop ist die EU-Einrichtung, in der Politiker, Arbeitgeberorganisationen und Gewerkschaften, Ausbildungseinrichtungen, Lehrkräfte und Ausbilder sowie Lernende aller Altersgruppen mit Interesse am Aus- und Fortbildungswesen zusammenarbeiten.

An der Schnittstelle zwischen Bildungswesen und Arbeitswelt fungiert das Cedefop als ein Forum, das es interessierten Organisationen ermöglicht, Ideen auszutauschen und Überlegungen darüber anzustellen, wie die berufliche Aus- und Weiterbildung in Europa bestmöglich gestaltet werden kann. Das Cedefop gibt sein Fachwissen an politische Organisationen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer in den EU-Ländern weiter und unterstützt sie auf diese Weise bei der Schaffung von Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Aufbau

Das Cedefop ist eine Dreiparteien-Agentur. Sein Verwaltungsrat setzt sich zusammen aus Vertretern

  • der nationalen Behörden
  • von Arbeitnehmerorganisationen und Gewerkschaften
  • der Europäische Kommission

Der Direktor ist für die allgemeine Verwaltung und das Personal der Agentur zuständig.

Die laufenden Geschäfte liegen in den Händen von Experten aus den Bereichen Arbeitsmarkt und berufliche Aus- und Weiterbildung. Sie werden von Mitarbeitern der Verwaltungs- und Kommunikationsdienste unterstützt.

Arbeitsweise

Die Agentur

  • untersucht die Auswirkungen sozioökonomischer und demographischer Entwicklungen auf Beschäftigung, Art der Arbeitsplätze und Qualifikationsnachfrage;
  • hilft dabei, das Berufsausbildungsangebot an den Arbeitsmarktbedarf anzupassen, und zwar durch Prognostizierung des künftigen Bedarfs an Qualifikationen und Unterrichtung politischer Entscheidungsträger über bestehende Missverhältnisse;
  • fördert den Einsatz EU-weiter Instrumente, beispielsweise von Qualifikationsrahmen, die den Vergleich und die Anerkennung der Qualifikationen unterschiedlicher Bildungssysteme oder die Validierung einer informellen Bildung ermöglichen;
  • prüft Modelle für Lernen am Arbeitsplatz und berät die EU-Behörden in politischer Hinsicht im Hinblick auf die Reduzierung von Arbeitslosigkeit, vorzeitigem Schulabgang und anderen Ungleichgewichten auf dem Arbeitsmarkt.

Das Cedefop arbeitet mit folgenden Agenturen zusammen:

Nutznießer

Das Cedefop

  • unterstützt Jugendliche beim Übergang von der Bildung zum Arbeitsmarkt;
  • unterstützt Schulabbrecher bei der Rückkehr in das Bildungs- und Ausbildungssystem;
  • hilft arbeitslosen oder unterbeschäftigten Erwachsenen beim Wiedereintritt in das Bildungssystem und bei der beruflichen Neuorientierung;
  • stellt Orientierungshilfen und Beraterpersonal zur Verfügung;
  • bietet EU-Bürgerinnen und -Bürgern Hilfestellung beim Wechsel zwischen Ländern und Systemen und bei der Lösung von Problemen aufgrund von Qualifikationsunterschieden;
  • unterstützt die EU-Länder bei der Reform ihrer Lehrlingsausbildungssysteme;
  • unterstützt politische Entscheidungsträger auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene, wenn es darum geht, fundierte Entscheidungen über berufliche Aus- und Weiterbildung zu treffen.
Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung

Kontaktdaten

Adresse

Europe 123

GR-57001 Thessaloniki (Pylea)

Greece

Tel
+30 2310 490 111
Fax
+30 2310 490 049
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