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Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien erlangte nach dem Zerfall Jugoslawiens im Jahr 1991 ihre Unabhängigkeit als eigenständiger Staat. Das Land ist ein Binnenstaat und liegt im Zentrum des Balkans. Die Landschaft ist mit ihren Bergen, Tälern und tiefen Talkesseln sehr abwechslungsreich. Der an der Grenze zu Albanien gelegene Ohridsee ist einer der ältesten Seen der Welt.
Zwei Drittel der Bevölkerung sind Mazedonier. Daneben gibt es eine ziemlich große albanische Minderheit sowie kleinere Minderheiten Türken und Roma.
 Das Einkammerparlament (Sobranie) zählt 120 Mitglieder, die für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt werden. Der Präsident wird vom Volk für fünf Jahre gewählt, hat jedoch nur begrenzte Befugnisse.
In der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien gibt es Bodenschätze wie Eisenerz, Kupfer, Blei und Zink. Die Textilbranche ist der wichtigste Handelssektor und steht für mehr als die Hälfte der Gesamtausfuhren. Andere wichtige Ausfuhrgüter sind Eisen, Stahl, Wein und Gemüse.
Zur Landesküche gehören Spezialitäten wie Kümmelschwein mit Kohl, gefüllte Täubchen und eine lokale Variante des Shopska-Salats (mit Tomaten, Gurken und Schafskäse), der in der gesamten Balkanregion zu finden ist.
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